Behandlung von übermäßigem Schwitzen

Übermäßiges Schwitzen behandeln wir mit Medikamenten, operativ oder minimalinvasiv, nur mit konzentrierter Wärme. Die Schweißdrüsen werden dabei so stark geschwächt, dass sie kaum noch Schweiß produzieren. Sie beseitigt  die übermäßige Schweißproduktion schonend und dauerhaft. Wärmebehandlung ►

Die Behandlung verursacht keine Narben oder sonstige bleibende Veränderungen auf der Haut. Eventuell auftretende Hautreizungen, Rötungen und Taubheitsgefühle sind meist unbedenklich und verschwinden innerhalb von Tagen nach der Behandlung. Selten ist eine zweite Behandlung notwendig.

Die Behandlung erfolgt in örtlicher Betäubung.
Ein angenehmer Nebeneffekt der Behandlung ist, dass das Haarwachstum unter den Achseln ganz erheblich reduziert wird.

Film: „Endlich Schluß mit Axelschweiß“ | YouTube

Erfahrungsberichte ►
Presseberichte ►
Studien ►

 

Operation

Bisher konnte die übermäßige Schweißproduktion wirksam nur mit einer operativen Entfernung der Schweißdrüsen behandelt werden. Dazu wird die Haut während einer Operation unter den Achseln aufgeschnitten, aufgeklappt und die Schweißdrüsen werden ausgeschnitten. Bei der sogenannten Saugkürrettage werden die Schweißdrüsen mit Hilfe eines scharfen Löffels unter der Haut ausgekratzt. Beides sind erhebliche chirurgische Eingriffe. Die Erholungszeiten sind lang und zum Teil schmerzhaft.

 

Medikamente

Eine Alternative dazu waren bisher teure und häufige Behandlungen mit Medikamenten. Deren Wirkstoff Botulinum Toxin blockiert die Nervenimpulse zu den Schweißdrüsen. Damit sollen die Schweißdrüsen außer Gefecht gesetzt werden. Aber die Wirkung geht rasch wieder verloren und die Behandlung muss immer wieder wiederholt werden.

 

Begleitende Maßnahmen

Unterstützend werden Maßnahmen empfohlen, die über die Nahrung und das seelische Wohlbefinden die Schweißproduktion reduzieren sollen. Dazu zählen zum Beispiel Anti-Stress-Programme, Kleiderwechsel, der Verzicht auf Alkohol, Kaffee und scharfes Essen. Andere äußerlich und innerlich angewendete Medikamente und Anwendungen zeigen meist keine befriedigenden Ergebnisse oder haben unangenehme Nebenwirkungen.